Bericht der Mitgliederversammlung vom 20.3.2026
29 Mär
Bericht der Mitgliederversammlung vom 20.3.2026
Vorstandswahlen - FSV Würges setzt auf Kontinuität und Engagement
Der FSV Würges 1975 e.V. hielt am Freitag, den 20. März 2026, seine ordentliche Mitgliederversammlung im Sportheim ab. Vorsitzender Ralf Altena blickte gemeinsam mit den Mitgliedern auf ein herausforderndes Jahr zurück, das exemplarisch für die Situation vieler kleiner Vereine steht.
Die Mitgliederzahl blieb stabil, gleichzeitig macht der steigende Kostendruck auch vor dem FSV Würges nicht halt. Dass sich der Verein dennoch behaupten kann, ist vor allem dem großen ehrenamtlichen Engagement und den sehr gut angenommenen Vereinsfesten zu verdanken – darunter das Grillfest am 1. Mai, der Fahrradsonntag, das Dorffest, das Würgeser Weinfest sowie das winterliche Fest „Zwische de Joahrn“. Als große Ausnahme in dieser Größenordnung stellt der FSV weiterhin zwei Mannschaften.
Sportlich kämpft die erste Mannschaft aktuell in der Kreisliga B um den Klassenerhalt, nachdem in der Vorsaison ungeschlagen die Meisterschaft gefeiert werden konnte.
Nach dem Kassenbericht wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Bei den anschließenden Wahlen wurde der eingeschlagene Weg der Kontinuität bestätigt. Ralf Altena (1. Vorsitzender), Benjamin Maurer (1. Schriftführer), Jochen Hartmann (1. Kassierer), Christoph Jedmowski (2. Kassierer), René Weller (Spielausschussvorsitzender) und Sebastian Wagner (Pressewart) wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Veränderungen gab es auf mehreren Positionen: Sercan Cinar wurde zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt und folgt auf Lothar Reusch. Neuer 2. Schriftführer ist Alexander Ochs für Michael Ferfers, der künftig im Wirtschaftsausschuss die Weichen stellt und dort Klaus Hammerl ablöst. Der Verein dankte Lothar Reusch und Klaus Hammerl ausdrücklich für ihre langjährige und engagierte Arbeit. Beide bleiben dem FSV Würges auch weiterhin durch ihre anderen vielfältigen Engagements eng verbunden.
Mit Sercan Cinar und Alexander Ochs rücken zwei langjährige Spieler und treue Vereinsmitglieder in den Vorstand auf – ein wichtiges Bindeglied zur Mannschaft und ein klares Zeichen dafür, dass Vereinsleben mehr bedeutet als nur sonntags die Schuhe zu schnüren und etwas Fußball zu spielen.
Gleichzeitig wurde in der Versammlung deutlich angesprochen, dass sich die ehrenamtliche Arbeit im Verein zunehmend auf wenige Schultern verteilt. Gerade bei den zahlreichen Festen und Veranstaltungen sind es immer wieder dieselben Helferinnen und Helfer, die Dienste übernehmen und Verantwortung tragen. Ohne dieses Engagement wäre der Fortbestand des Vereins in der heutigen Form kaum möglich – ein Umstand, der nachdenklich stimmt und zum Mitmachen aufruft.

